Zum bundesweiten Tag der Organspende rückt auch in Mainburg das Schicksal schwerkranker Menschen in den Mittelpunkt, die auf ein Spenderorgan warten. Zugleich gilt der Dank allen Organspenderinnen und -spendern, die anderen Menschen neue Lebensperspektiven schenken.
Am 6. Juni wird der Tag der Organspende deutschlandweit begangen.
Es ist der Tag, an dem die bewegenden Schicksale der Menschen im Blickpunkt stehen, die Organe gespendet haben oder denen als Organempfänger ein neues Leben geschenkt wurde. Im Vordergrund steht deshalb auch der Dank an die Organspenderinnen und -spender.
Auf der Warteliste für ein Organ stehen zur Zeit in Deutschland 8.200 schwerkranke Patienten, die dringend auf eine Transplantation angewiesen sind.
Deutschland ist das einzige europäische Land, das noch die Entscheidungslösung hat. Wir haben dadurch viel weniger Organspender und befinden uns damit unter den Schlusslichtern in Europa!
In 25 europäischen Ländern gibt es seit Jahren die Widerspruchslösung, bei der die Organspenden deutlich steigen. Im Bundestag wird das Thema Widerspruchslösung wiedermal diskutiert und es ist zu hoffen, dass sich die Parlamentarier endlich dafür entscheiden.
In der Gabelsberger Apotheke sind an diesem Tag Organspenderausweise ausgelegt und können kostenlos abgegeben werden.
1. Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmeier hat seit vielen Jahren einen Organspenderausweis. Sie unterstützt diese Aktion, genauso wie Apotheker Hans Hillerbrand. In der Mainburger Stadtverwaltung liegen lobenswerterweise, seit Jahren Organspenderausweise auf, damit die Bürger diese jederzeit mitnehmen können.
Wenn Fragen zur Organspende oder Transplantation bestehen:Hermann Freitag, hermann.freitag@hallertau.net, Tel. 810313